Radio+Elektronik mit ‚Sende’röhre EF98 und kommerzieller Unterstützung

Gerätebeschreibung:
vorne: KOSMOS Baukastenchassis mit aufgebautem Röhrenverstärker
hinten links:
unten: dekadischer Steuersender Telefunken S Steu 1370 mit 2 MHz Frequenznormal
oben: modifiziertes PHYWE Netzteil zur Lieferung der 6V Heizspannung und -9V Gittervorspannung
hinten mitte:
Rohde & Schwarz Niederspannungsnetzteil NGN zur Lieferung der 19V Anodenspannung
rechts unten:
EMT DX-Limiter 277 zur Kompression des Modulationssignals und Frequenzgangbegrenzung auf 50 – 4500 Hz
rechts oben:
NAGRA III Reportagetonbandgerät zur Einspielung aufgezeichneter Sendebeiträge
technische Angaben:
Die Röhre EF98 wurde auf die Betriebsart C-Betrieb eingestellt. Der Stromflusswinkel beträgt hierbei ca. 60 Grad, d.h. die Röhre liefert kein sinusförmiges HF-Signal mehr sondern Stromimpulse, die erst im Anodenschwingkreis zu einem Sinussignal ergänzt werden. (Ist in diesem Aufbau nicht relevant, wurde aber der Betriebsart von Großsendern nachempfunden.) Die Anodenmodulation wurde mit dem Netztransformator des KOSMOS Chassis durchgeführt. Wenn an der 26V Wicklung ein NF-Signal mit Studio-Normpegel (+6 dBm = 1,55V) eingespeist wird, liefert die 220V Wicklung genau die für die eingestellte Anodenspannung erforderliche Modulationspannung.
Empfangen wurde das ausgesendete Signal innerhalb der Wohnung mit einem Rohde & Schwarz EK07, an den eine BOSE Regallautsprecherbox angeschlossen war. Das Klangerlebnis war trotz Mittelwellen-Frequenzgangbegrenzung auf 4,5 kHz beeindruckend.